Aska - Absolute Power
ASKA – ABSOLUTE POWER (2007)
Wir schreiben das Swordbrothers-Festival AD 2009: Man saß gemütlich am Auto und genehmigte sich eine erfrischende Gerstenkaltschale, als ein freundlicher junger Mann hinzu trat. Er stellte sich als Danny White, Schlagzeuger der US-Band OMEN, vor und wollte wissen, ob man nicht vielleicht die letzte CD seiner Band ASKA kaufen möchte, in der auch der jetzige OMEN-Sänger George Call am Mikrophon steht.
Da ich die Band bis dahin nur vom Namen auf diversen Festivalwerbungen kannte, aber von Natur aus neugierig bin, wechselten Geld und CD schnell den Besitzer. Wieder zurück an der heimischen Stereoanlage wurde dann getestet, ob die mittlerweile fünfte CD der Amis den Namen 'Absolute Power' auch verdient.
Der Opener "Longships", der mit einem majestätischen Intro beginnt, lässt den Daumen schon mal nach oben zeigen. Mitreißend, geile Riffs und Melodien ohne Kitsch, geiler, aber unaufdringlicher Gesang, perfekt.
Auch die weiteren Songs bieten typischen US-Metal in Reinkultur: Treibende Riffs, eingängige Melodien, charismatischen Gesang. Mal wird es wie bei "Legions" etwas düsterer, mal etwas epischer, wie bei dem mächtigen "Vowbreaker". Während man größtenteils auf stampfende Midtemporhythmen setzt, wird bei "Freedom", das von dem orientalischen Instrumental "Martyrer" eingeläutet wird, auch mal etwas schneller geschreddert. Einen ungewohnt folkigen Kontrapunkt zum übrigen Programm setzt dann das abschließende "Warrior Poets", dass die Scheibe nach knappen 50 Minuten eher rustikal beendet.
Hut ab, eine in allen Belangen top Scheibe, die das Flair der 80er Jahre auf höchstem musikalischem Niveau in modernem, druckvollem Sound ins neue Jahrtausend transportiert.
Ich bin jetzt schon gespannt wie Schmitz´Katz´, wie sich ASKA auf den Festivals im nächsten Jahr präsentieren werden.
Aktualisiert (Sonntag, 06. Dezember 2009 um 23:09 Uhr)














