Am 12.06.10 um 19 Uhr (Einlass) fing die „Nacht der Wikinger“ im Kölner Jugendpark an. Es besuchten  ca. 60-70 Metalheads das Konzert. In den Bühnenraum hätten aber auch etwas mehr als 100 Leute gepasst, so dass man doch gut Platz hatte. Die Preise für Bier und Co. waren sehr human, z.B. Reissdorf-Kölsch 0,3 Liter für 1,5€ + 1€ Pfand.

Kurz nach 20 Uhr begann die erste Band. JÖRMUNGAND hatte das „Vergnügen“, als erster zu starten und sie musste auch erst mal das Publikum wachrütteln. Nach dem zweiten Song hatten sie sich aber genug Jubel und Unterstützung erkämpft, die bis zum Ende anhielt. Die Songs von JÖRMUNGAND konnte man teils gut mitsingen, besonders „Rübezahl“ und „Hebt das Horn“. Interessant war auch das Stimmungliedchen „LaLalei“, bei dem die Bandmitglieder mit Namen vorgestellt wurden. Der einzige Makel war, dass Bass und Schlagzeug mehr zusammen spielen sollten, aber da die Band noch sehr jung ist, sollte sich dies eigentlich von selbst lösen.

Intro

Rübezahl

Jörmungand erwache

Aus uralter Zeit

Asgard´s Wall

Hebt das Horn

LaLaLei

Hebt das Horn

Nach einer kurzen Umbaupause waren auch schon MEMORIAM dran, die gleich vom angeheizten Publikum profitierten und die Stimmung auch nicht sinken ließen. MEMORIAM überzeugten akustisch sehr, nur der Gesang hätte etwas deutlicher sein können. Ob dies an der Anlage, dem Sänger oder den Tonmenschen lag, blieb mir unklar und war auch nur ein kleiner Makel. Bei dem Song „Die Ahnen“ betrat Hanna die Bühne und fügte sich gut ins Bandgefüge ein. Leider konnte man sie nicht gut verstehen, weil sie zu leise war. Wie sich später herausstellte, waren hierfür Mikrofonprobleme verantwortlich.  Alles in allem boten MEMORIAM eine sehr gute Show mit leichten Soundproblemen, über welche das Publikum aber hinwegsah.

Intro

Heimkehr

Hängt den Adel

Die Ahnen

Des Kriegers Blut

Von Nordischer Schlacht

Waldesraunen

Der Dunklepfad

Atara

Nach der Umbaupause ging es mit MEN ENTER TAVERN flott weiter. Kleine Anmerkung: Dies war die einzige Band des Abends ohne Keyboard.MEN ENTER TAVERN spielten ihre Songs souverän, allerdings war wohl eine ihrer Gitarren nicht gestimmt, was die Band auch später zugab.

Germanenkrieger

Kriegsfahrt

Hebe das Horn

Goldener Wein

Oskorei

Am Weltenbaum

Unser Leben für Valhalla

ATRIUM NOCTIS starteten noch etwas zurückhaltend, wurden dann aber ab dem zweiten Song immer stärker und zogen das Publikum immer besser mit. Instrumental und gesangstechnisch überzeugten sie sehr. Leider wurde das Publikum unverständlicher Weise immer geringer. Und obwohl bei den letzten Songs nur noch wenige Zuschauer da waren, spielte die Band trotzdem mit vollem Elan weiter und bedankte sich noch beim Publikum für die Unterstützung. Hier ein großes Lob an ATRIUM NOCTIS, die trotzdem noch gut Party machten und sogar noch zwei Zugaben spielten. Weiter so Leute, da macht Fansein Spaß!

In Memoriam

Azazel

First Day In Hell

Zerberon

Sliencio

Wolf

Home

Chains Of Red Ice

Night Before

Fazit: Das kleine aber feine Konzert hat mir Spaß gemacht. Die Bands haben mich im Großen und Ganzen überzeugt und eine gute Show abgeliefert, allerdings hätte das Publikum schon etwas größer sein können.

Pics: Eovyn (Jörmungand/ Memoriam) und Martin Scheffler (Men Enter Tavern/ Atrium Noctis)

Aktualisiert (Freitag, 18. Juni 2010 um 22:47 Uhr)