von metalklaus

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WDR ROCKPALAST – NEWSLETTER
29-08-2020

Liebe Rockpalast-Freunde,

hier ist wieder unser aktuelles Programm für die kommenden
Rockpalast-Termine im WDR Fernsehen.

Euer Rockpalast-Team

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Sonntag auf Montag,
30.
auf 31. August 2020, 01.00 - 02.35 Uhr
im WDR Fernsehen

Rockpalast
TON STEINE SCHERBEN
(13. Februar 1982 - Hamburg, Markthalle)

Bei ihrem Rockpalast-Konzert in der Hamburger Markthalle gaben
Ton Steine
Scherben 1982 fast alle ihre bekannten Songs zum Besten,
darunter "Ich will nicht werden", "Wir müssen hier raus" oder "Allein
machen sie Dich ein".

Ton Steine Scherben waren 1982 eine andere Band als zu ihrer Gründung.
Der Schwerpunkt lag nicht mehr so sehr auf politischer Agitation, obwohl
die Scherben nach wie vor politisch sehr engagiert waren. Der musikalische
Aspekt war ihnen wichtiger geworden, und neue, teilweise auch experimen-
telle Elemente hatten Einzug in den Rock-Sound der Scherben gehalten.

Im Vorjahr hatten sie die von der Kritik gelobte Platte "IV" herausgebracht,
1982 wurde Claudia Roth, spätere Bundesvorsitzende der Grünen, Mana-
gerin der Band. Die Konzerte waren zwar weiter ausverkauft, doch ihre Al-
ben verkauften sich nicht gut. Nur drei Jahre nach dem Rockpalast-Konzert
spielten Ton Steine Scherben ihr vorerst letztes Konzert bei einer Wahl-
kampfveranstaltung der Grünen und lösten sich danach hoch verschuldet
auf. Rio Reiser startete eine erfolgreiche Solokarriere mit Hits wie "Juni-
mond" und "König von Deutschland" und starb 1996 - viel zu früh - im Alter
von 46 Jahren.

Das Rockpalast-Konzert der Scherben zeigt, warum der Einfluss von Ton
Steine Scherben auf die Musikszene in Deutschland bis heute so stark ist.
Ihre musikalische Bandbreite umfasste folkige Balladen, harte Rocksongs,
Proto-Punk und groovige, poppige Nummern.

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Sonntag auf Montag,
06.
auf 07. September 2020, 00.50 - 04.20 Uhr
im WDR Fernsehen

Rockpalast

Summer Breeze 2018 (1/3)
PAPA ROACH
SUICIDAL TENDENCIES

EISBRECHER
ALESTORM
(15.-18. August 2018 - Dinkelsbühl)

Beim Summer Breeze treffen sich normalerweise jährlich rund 40.000
Fans aus der Metal-Szene zum gemeinsamen Stelldichein. Auch 2018
war Rockpalast dabei, als im mittelfränkischen Dinkelsbühl vom 15. bis
18. August die Türme wackelten.

Jahr für Jahr erschüttern harte Riffs die mittelalterlichen Mauern des idylli-
schen Ortes Dinkelsbühl in Mittelfranken. Das Summer Breeze Festival ver-
sammelt nationale und internationale Acts aus allen Metal-Genres. 1997 in
Baden-Württemberg gegründet, zog das Summer Breeze im Jahr 2006
nach Dinkelsbühl um. Jedes Jahr im Hochsommer wird dort vier Tage lang
international gerockt.

Der Fokus liegt dabei auf einer gesunden Mischung aus Death Metal, Hard-
core, Metalcore und Thrash Metal. Vier Bühnen und über 120 internationale

und nationale Acts sorgen für permanentes Entertainment ohne lange War-
tezeiten.

PAPA ROACH
Das kalifornische Quartett um Sänger Jacoby Shaddix, das in seinem

Sound stark vom Crossover der neunziger Jahre beeinflusst ist, bringt bei
seinen Konzerten die Fans mit Hits wie „Broken Home“ und „Last Resort“
zum Schwitzen. Die kalifornischen Rocker haben bis zum heutigen Tage
weltweit über zehn Millionen Alben verkauft und können unter anderem auf
Nominierungen für den MTV Music Video Award sowie den Grammy zu-
rückblicken.
Das Vierergespann lernte sich bereits auf der Highschool kennen und be-
gann in jener Zeit damit, erste Konzerte zu geben. Sie gehörten zu Beginn
der neunziger Jahre zu den Pionieren des „New Metal“, jenes Musikgenres,
das sich aus Stilen wie Neo-Thrash, Alternative und Funk-Metal zusam-
mensetzt und zudem durch HipHop-Elemente ergänzt wird. Ihr Debütalbum
„Infest“ erlangte in den USA dreifachen Platin-Status und gilt nach wie vor
als die erfolgreichste Platte der Band. Auch wenn sie den Mega-Erfolg aus
dem Jahr 2000 nie übertreffen konnten, sind Papa Roach stets ihrer Linie
treu geblieben und konnten auch mit ihren folgenden Alben sowohl Fans
als auch Kritiker überzeugen.

SUICIDAL TENDENCIES
Mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung Mitte der Neunziger sind
Suicidal Tendencies
seit 1982 eine feste Größe in der Hardcore Punk-
und Thrash Metal-Szene. Von Anfang an stand die Band mit ihrem Sound
und den gesellschaftskritischen Texten von Sänger Mike Muir für musikal-
ische und ideologische Kompromisslosigkeit – Ausverkauf war den Jungs
stets fremd.
Wegen ihres stilprägenden Looks, den sie einer berüchtigten Straßengang
entlehnt haben (hochgeklappte Baseballmützen, tief ins Gesicht gezogene
Bandanas, Basketball-Shirts) wurde die Band sogar zeitweise vom FBI über-
wacht.
Anfang der Neunziger wurden Suicidal Tendencies in Europa vor allem durch
ihre gemeinsamen Gigs mit Guns N’Roses und Metallica bekannt, ihre Alben
„Lights... Camera... Revolution!“ und „The Art Of Rebellion“ fehlten in keiner
Plattensammlung von Fans der härteren Töne. Schließlich wurde es eine gan-
ze Weile lang etwas ruhiger um die Südkalifornier, die sich stets auch ihren
vielen Nebenprojekten, allen voran Infectious Grooves, widmeten.
2013 brachten Suicidal schließlich ihr erstes vollständiges Studioalbum seit
13 Jahren heraus, entsprechend betitelten sie es auch mit „13“. Darauf ist wie
immer technisch versierter, wahnsinnig schneller Hardcore-Punk  mit jeder
Menge Herzblut und kritischen Lyrics zu hören.

EISBRECHER
Seit ihrer Gründung im Jahr 2002 sind Eisbrecher um Sänger „Alexx“

Wesselsky mit jedem Album populärer geworden. Von der Musikpresse wer-
den sie regelmäßig zum Genre der „Neuen Deutschen Härte“ gezählt, zu
dem auch Bands wie Rammstein gehören.

ALESTORM

Alestorm machen laut eigener Aussage "True Scottish Pirate Metal" und hei-
zen trinkfreudigen Metalfans mit ihren Mitgröhlsongs tüchtig ein.
Die Geschichte von Alestorm beginnt im Jahr 2004 im schottischen Perth, als
Sänger und Gitarrist Gavin Harper sowie Sänger/Keyboarder Christopher
Bowes zusammen unter dem Namen "Battleheart" in den örtlichen Pubs auf-
treten. Schon damals geht es textlich um Piratengeschichten und weitere
Räuberpistolen, die musikalisch von folkigem Metal untermalt werden. Nach-
dem Bassist und Drummer das Line-Up vervollständigen, gibt es kein Halten
mehr, und der Biersturm bahnt sich seinen Weg in die Gehörgänge der euro-
päischen Metal-Community.
Der Schunkelrock kommt gut an, und beschert Alestorm Gigs auf dem ge-
samten Kontinent sowie in USA und Australien. Seit ihrem ersten Studio-
album "Captain Morgan’s Revenge" von 2008 ist die lustige Crew – trotz
Keytar und Keyboard – fest in der Metalszene verankert und gern gesehe-
ner Festivalgast.

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Ihr wollt unsere Sendungen nachsehen? Kein Problem.  
Auf www.rockpalast.de und www.wdr-mediathek.de 
halten wir fast alles zum Abruf bereit.

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Wir wünschen wie immer viel Spaß mit unserem Programm.

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