von metalklaus

von pistol

Denk ich an das Bergische Land respektive den oberbergischen Kreis, fallen mir spontan die Bergische Kaffeetafel inklusive der Dröppelminna ein. Was genau das ist, darf der werte Leser gerne mal googeln oder direkt im Kreise von Freunden genießen. Aber ich schweife ab, denn was hier gerade aus meinen Membranen hämmert, macht einem Bulldozer alle Ehre. Braucht man wirklich einen Grund um Lemmys Lieblingsgetränk zu sich zu nehmen? Niemals denke ich, ein Jacky geht immer und braucht keinen Grund. Umso mehr sollte die Debütscheibe von Reason For Jack allerdings in jeder ernst zu nehmenden Rock ’N’ Roll Sammlung stehen. Irgendwo zwischen Motörhead und den Nitrogods, ja ich weiß alphabetisch nicht korrekt aber drauf geschissen. Was Bandleader André Quernheim und seine Jungs hier abliefern, lässt mir das Ohrenschmalz aus den Gehörgängen laufen. Nach vielen Jahren Tingelei als Coverband knallen die Jungs mir nun ihre phantastischen Eigenkompositionen um die Löffel. Die Vielfalt der Zutaten gibt die Würze, ob bluesig, Midtempo oder Vollgas. Jedes Stück eine Perle für sich, dazu gibt das Raukehlchen André die richtige Würze. Es spielt keine Rolle, ob da gerade „Tattooed Angel“ oder „Backstage Bitch“ gespielt wird. Auch „The Hunter“, dass etwas gemäßigter beginnt, endet letztlich in einem fulminanten Show Down. Was soll ich abschließend sagen? Ganz einfach, rennt los und kauft das Ding!

von metalklaus