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ADDICT – BANG OR DIE (2021)

Bereits seit langem war es angekündigt, die Aufnahme bereits zu Beginn des vergangenen Jahres abgeschlossen – und dann stand die Welt coronabedingt erstmal still. Aber besser spät als nie und sechs Jahre nach der ersten EP erscheint das auf den plakativen Titel „Bang Or Die“ getaufte Erstlingsalbum der Koblenzer Thrasher ADDICT auf dem mittelrheinischen A Chance For Metal-Label.

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Die Galaktischen Superlords schlagen wieder zu! Der Fünfer aus Köln ist mit einem neuen Album in voller Länge zurück. Und keiner singt die „Ä’s“ und „Ei’s“ schöner langezogen als Goldkehlchen Katharina Heldt. Der Zweitling überzeugt vom ersten Takt an, dabei ist mein absoluter Favorit die Nummer „Piece Of Me“ Herrlich wie das Ding losgeht und so richtig abrockt. Ein Song toppt den anderen, das macht wirklich Spaß und verdeutlich einmal mehr wie kacke es ist, das wegen Corona, die meisten  Live Auftritte weitgehend auf Eis liegen. Diese Kapelle us Kölle kann man nicht im Sitzen hören, never! Da muss man bangen, abrocken und rumtoben. Riskiert mal ein Ohr und spielt den Track „Wrath“ Also wenn da nicht der Spirit von Ronnie James Dio mitschwingt, weiß ich es nicht. Lauft los und kauft oder bestellt die Vinyl vor, natürlich streng limitiert! Ansonsten gibt es auch einen Download bei bandcamp. Egal, wie auch immer beschafft euch das Teil. Einziger Kritikpunkt meinerseits, die Scheibe ist definitiv zu kurz…heißt der Freight Train rauscht viel zu schnell vorbei.

 

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Crossover/Alternative Rock mit weiblicher Powerstimme und garantiert feinstem Abgehpotential! Fette Gitarrenriffs, geslappte und tighte Basslines, straighte Beats, eingängige Refrains und Sängerin Lisa-Marie, die euch mit ihrer tiefen, rauen Stimme den wahrscheinlich liebsten Schlag in die Fresse aller Zeiten beschert! So beschreibt es die facebook Seite dieser Truppe aus Gießen. Jo, da bleibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen oder? Aber klar, es gibt ja ein feines Album zum Anhören, das ich euch hiermit wärmstens ans Herz legen möchte. Sicher haben die Lady und ihre Jungs das Rad nicht neu erfunden, aber die gesunde Powerinfusion und Lisa-Maries unheimlich geile Stimme machen mal so richtig Spaß. Nicht, das da nicht noch eine  Schüppe mehr Dreck drauf passen würde. Potential nach oben ist also durchaus gegeben. Irgendwo zwischen Sandra Nasic, Bonnie Tyler und Masha Mysmane angesiedelt, mit einer schönen Portion Rotz in der Kehle,präsentiert die Nachtigall die frischen und sehr melodiösen Songs vom Erstling „Rise & Fall“ unterstützt von einer versierten Truppe, die ordentlich Dampf machen. Absoluter Kauftipp! Wer Lust hat schaut sich schon mal den Videoclip an, nicht nur wegen der Nippeltapes. Das kennt man ja schon von Bands wie den Butcher Babies, Taylor Momsen, Wendy O. Williams, Rekkorder usw.

April Art - Break Out

 

das Album gibt es hier direkt vom Erzeuger!

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Denk ich an das Bergische Land respektive den oberbergischen Kreis, fallen mir spontan die Bergische Kaffeetafel inklusive der Dröppelminna ein. Was genau das ist, darf der werte Leser gerne mal googeln oder direkt im Kreise von Freunden genießen. Aber ich schweife ab, denn was hier gerade aus meinen Membranen hämmert, macht einem Bulldozer alle Ehre. Braucht man wirklich einen Grund um Lemmys Lieblingsgetränk zu sich zu nehmen? Niemals denke ich, ein Jacky geht immer und braucht keinen Grund. Umso mehr sollte die Debütscheibe von Reason For Jack allerdings in jeder ernst zu nehmenden Rock ’N’ Roll Sammlung stehen. Irgendwo zwischen Motörhead und den Nitrogods, ja ich weiß alphabetisch nicht korrekt aber drauf geschissen. Was Bandleader André Quernheim und seine Jungs hier abliefern, lässt mir das Ohrenschmalz aus den Gehörgängen laufen. Nach vielen Jahren Tingelei als Coverband knallen die Jungs mir nun ihre phantastischen Eigenkompositionen um die Löffel. Die Vielfalt der Zutaten gibt die Würze, ob bluesig, Midtempo oder Vollgas. Jedes Stück eine Perle für sich, dazu gibt das Raukehlchen André die richtige Würze. Es spielt keine Rolle, ob da gerade „Tattooed Angel“ oder „Backstage Bitch“ gespielt wird. Auch „The Hunter“, dass etwas gemäßigter beginnt, endet letztlich in einem fulminanten Show Down. Was soll ich abschließend sagen? Ganz einfach, rennt los und kauft das Ding!

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Eigentlich sehe ich wenig Sinn, Reviews von Re-Releases zu verfassen. Wieso auch? Zu den Scheiben wurde seit der Veröffentlichung oft schon eine Menge gesagt und in der Regel haben sie den Test-Of-Time erfolgreich gemeistert (eine Wiederveröffentlichung würde sonst ja kaum Sinn ergeben...). Aber keine Regel ohne Ausnahme.

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Vier Jahre nach dem Erstlingswerk "Stand Defiant" servieren SECUTOR mit dem Nachfolger "Executor" den nächsten Gang. Mit dem personellen Wechsel in der Band, Peter Cüsters ersetzte im letzten Jahr Bobby Bald am Gesang, hat sich auch der Stil der Band etwas gewandelt. Zwar sind die thrashigen Roots weiterhin nicht zu überhören, mit deutlich variablerem und melodischerem Gesang sind SECUTOR aber eher im klassischen Heavy Metal, denn im partytauglichen, aber trotzdem brachialeren Thrashmetal unterwegs.

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WildRider – Rock City Escapades (2019)

 

Schon richtig, als Schauplatz für exzessive Rock´n´Roll-Eskapaden würde man das beschauliche Breisiger Ländchen eher nicht in Betracht ziehen. Macht aber nichts. Nachdem WILDRIDER live bereits mehrere sehr positive Spuren im Mittelrheintal hinterlassen konnte, forciert der Fünfer, der sich augenzwinkernd auch gerne  als „Germany hootest Hardrockband in the World“ bezeichnet,  auch auf seinem Debütalbum den sagenumwobenen Rock´n´Roll-Lifestyle.

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Eine Death’n’Roll Band, die aus Schweden, genauer gesagt aus Stockholm kommen und heuer ihr neuestes Werk präsentieren. Dreckiger Road Rock wo es förmlich staubt, wenn der Supercar durchgerauscht kommt. Man fährt zwar nicht durchgehend mit dem Fuß in der Ölwanne, doch irgendwo im Hintergrund hört man die Motörhead Attitüde doch schon raus. Ein feines Stück Rock, das aber live bestimmt noch um Einiges mehr ballert. Nur das Album allein kann mit der Zeit etwas eintönig werden, da die Abwechslung nicht so wirklich groß ist. Das ist jetzt nicht unbedingt negativ zu sehen, es gibt ja reichlich qualmenden Stoff. Und Bands wie die Ramones oder auch Status Quo haben dreißig gleichklingende Alben herausgebracht, natürlich besaßen sie auch einen anderen Kultstatus. Wer also räudigen Straßenrock zu seine Favoriten dazu zählt, sollte unbedingt mal in das Scheibchen hereinhören! Als Anspieltipp empfehle ich „Suck On My Balls“ Nebenbei gesagt glänzt die Platte auch durch ein schönes Coverartwork.

 

Jesus Chrüsler Supercar Homepage

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"Masters Of The Underground Live – Steelpreacher, Dragonsfire, Secutor" ist gleich in dreifacher Hinsicht eine Premiere: 1. ist die DVD der erste offizielle Livemitschnitt der drei beteiligten Bands STEELPREACHER, DRAGONSFIRE und SECUTOR. 2. ist die DVD der erste offizielle Livemitschnitt aus dem JUZ Andernach, das bei den beliebtesten Konzertstätten in Deutschland inzwischen vollkommen gerechtfertigt einen vorderen Platz einnimmt. Und 3. handelt es sich um die erste DVD-Veröffentlichung von A Chance For Metal-Records.

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Da geht man wegen einer ganz anderen Band in den Sonic Ballroom, und dann entdeckt man eine Live Granate par excellence. Direkt die Vinyl LP gekauft, natürlich in limitiertem goldenem Vinyl, mit einem schönen Klappcover, also alles was das Sammlerherz glücklich macht. Ach ja, Musik gibt es natürlich auch, diese Kölner Jungs und ihre Frontelfe haben den Spirit von Thin Lizzy wahrscheinlich bis in den letzten Winkel ihrer Körper eingesogen. Wie mir Nachtigall Katharina sagte, ist da ihr Vater nicht ganz unschuldig dran. Der hat ihr nämlich schon frühzeitig den richtigen Kurs mit der Platte „Live and Dangerous“ gezeigt. Und die Lady weiß mit ihrer kraftvollen Stimme zu überzeugen! Dazu ein Sänger, der auch richtig singen kann. Kein Chefgrowler wie so oft heute üblich. Die versierte Rhythmus Abteilung und das kraftvolle Schlagwerk treiben die Musik voran, immer wieder mit starken Einflüssen der New Wave Of British Heavy Metal. Meine Favoriten sind „Eagle“, „Kraken“, „Nowhere To Hide“ und „Electric Birth“ obwohl es sowieso nur Knaller Songs auf der Scheibe gibt ganz nach der Devise „No Filler all Killer“. Ein absolutes Hammerteil, das in jede ernsthafte Hard Rock Sammlung gehört. Das Schmuckstück bekommt ihr direkt bei der Band bzw. über bandcamp (siehe angefügten link) Ihr sollte euch allerdings beeilen, da die Auflage begrenzt ist. Und wer die Gelegenheit hat, diese Band live zu sehen sollte keine Minute zögern und sich Tickets besorgen. Oder gar umsonst am 01.09.18 in Bonn am Alten Zoll.

 

Galactic Superlords auf Bandcamp

 

Galactic Superlords