von pistol

Wieder mal unter der Woche nach Essen ins Turock, das heißt Nerven behalten und ab ins Stauchaos. Aber heute geht es, und wir kommen tatsächlich einmal pünktlich zum Einlass dort an. Der mäßig gefüllte Raum lässt befürchten, dass es publikumsmäßig heute recht übersichtlich bleibt. Jedenfalls hat der Mann an der Nebelmaschine schon wieder den Einschalter gefunden. Sehr zum Verdruss der Handvoll Fotografen, die dadurch arg gehandicapt sind. Rotes Licht und Nebel ergeben nun mal keine guten Fotos! Das weiß man mittlerweile auch ohne einen VHS Grundkurs in Fotografie. Und einer Live Review, spielt es auch nicht in die Hände, wenn man nichts oder nur wenig sieht, und das Geschehen erahnen muss.

Pünktlich startet die erste Band REXORIA nun den schwedisch geprägten Abend. Die Band um Frontelfe Frida Olin ist das erste Mal auf Europatour, hat aber das Publikum schon nach wenigen Minuten zum mit machen animiert. Alleine die tolle Stimme thront über den eingängigen Songs im Retrostil, das allerdings hat man mittlerweile zu Genüge. Also recht schwierig, sich damit aus der Masse abzuheben. Der kurze Set ist nach gut einer halben Stunde durch, obwohl ich mir das gerne noch ein wenig länger angehört hätte. Ihre Rolle als Warm Up für die nachfolgenden Bands haben sie aber erstklassig erfüllt, und stehen auch schon wenige Minuten nach dem Auftritt am Merchstand bereit.

Setlist: Intro, Way To Die, Heated Up, Valiance In War, Soldier Of The Sun, The World Unknown, Outro

Der nächste Act THOBBE ENGLUND wage ich jetzt am dreist, als den heimlichen Headliner des Abends zu bezeichnen. Vehement vom ersten Ton an bestimmt die Band die Marschrichtung. Weitab vom einfältigen Mainstream Rock der Sabatons, wird hier hervorragend musiziert. Und zwar quer durch alle Richtungen, ob das doomige „Glow“ oder eher ein stark siebziger orientiertes Stück a la „ Steel And Thunder“ die Location durchflutet, vollkommen egal die Leute sind begeistert. Sollte jemand vorher noch mit dem Gedanken gespielt haben, Thobbe schont sich bei dem Set, weil er ja nachher noch mit Bloodbound auf die Bühne muss, sieht sich schwer getäuscht. Überhaupt hat alles ein ganz besonderes Flair, da die Musiker auch gut mit dem Publikum interagieren. Gut die klassische Frage einer jeden Band aus Schweden(mit Ausnahme von ABBA vielleicht), ist der obligatorische Hinweis darauf genug Bier zu trinken. Sei es drum, der Gig macht Riesenspaß und darauf kommt es an.

Setlist: Sold My Soul, Annihilation, Steel & Thunder, The Glow, It Burns, Wildborn, The End Of Oil, Break The Chains, I Am, Trägen Vinner Nach fixem Umbau geht es nun weiter, mit der einzig nicht schwedischen Band heute Abend. Nämlich CRYSTAL VIPER aus Polen. Der extreme Nebel läßt die Musiker erst einmal nur erahnen, was bei der Augenweide Marta Gabriel schon eine Schande ist. Da meine Plattensammlung alle bisher veröffentlichen Alben der Band beinhaltet, wurde es höchste Zeit diese auch Mal live zu sehen. Leider machen sie sich ziemlich rar, bzw. spielen meist nur auf Festivals. So gehe ich also absolut unvoreingenommen an den Auftritt, und finde es ganz gut was da so aus der PA schallt. Gut, manche Screams von Marta sind zuweilen extrem schrill, und ich weiß nicht ob das der Anlage geschuldet ist oder einfach zu laut abgemischt wird. Den Unkenrufen einiger Anwesender, das wäre der schlechteste Gig den sie jemals von Crystal Viper gestehen haben kann ich nicht beipflichten. Man hat eben nicht immer Sonnentage. Klar ein wenig mehr Aktion auf der Bühne wäre schön gewesen, aber mir gefällt es jedenfalls sehr gut, große Teile des Publikum jedoch sind wohl zum Rauchen hinausgegangen oder im Café im ersten Stock. Jedenfalls ist es deutlich leerer vor der Bühne, als eben noch bei Thobbe Englund. Trotzdem sind Marta und die Jungs später am Merchstand zugegen, und lassen sich bereitwillig fotografieren und geben Autogramme.

Setlist: Rozpierdol, The Witch Is Back, Night Prowler, Night Of The Sin, Witch's Mark, When The Sun, Goes Down, Flames And Blood, Greed Is Blind, I Fear No Evil, Gladiator Die By The Blade, The Last Axeman, Metal Nation, Outro See You In Hell

Nun endlich wird es Zeit für den heutigen Headliner BLOODBOUND, obwohl es nicht der erste Auftritt im Turock ist. Sie haben hier auch schon mal zusammen mit GunBarrel die Recken von Brainstorm supportet. Heute aber ist man eben Headliner, und so fühlt es sich jetzt auch an. Mit einem Eröffnungsintro von Judas Priest “Turbo Lover“ kann man schon mal nicht viel falsch machen, und so ist der Saal urplötzlich wieder gut gefüllt, die Gerstenkaltschalen am Mann und Bang Your Head. Das Turock kocht brodelt und schwitzt, während Bloodbound eine dynamische Show zum Besten gibt. Soweit so gut, mir persönlich ist die doch sehr mainstreamige Show nach einer guten dreiviertel Stunde eigentlich genug. Es klingt so ein bißchen als ob Helloween und Hammerfall eine Jamsession veranstalten würden. Ließen die lustigen Hörnchen von Sänger Patrick anfangs noch auf eine Prise The Prodigy schliessen, erwies sich das als Trugschluss. Textlich beschäftigt man sich viel mit Drachen, und musikalisch bleibt man auf der Publikum sicheren Seite, die sollen ja letztlich ihren Spaß haben. Und das hat die Meute wirklich, wie schon gesagt der Laden brodelt! Natürlich spielen die Jungs auch ihre alten Songs, da diese auch immer wieder lautstark verlangt werden. Das Monster zu „Nosferatu“ und damit auch das Ende der Show geben uns das Zeichen zur Heimreise, immerhin ist morgen wieder früh Tag ist. Da kann ich dann auch die 10 € Fotogebühr auf der Heimfahrt über die Düsseldorfer (ihr Abzocker!) Brücke verschmerzen…

Setlist: Iron Throne, War Of Dragons, Stand And Fight, In The Name Of Metal, Satanic Panic, Stormborn, When All Lights Fail, Moria, Battle In The Sky, Fallen Heroes, Nightmares From The Grave, Silver Wings, Metalheads Unite, Dragons Are Forever, Nosferatu

von honk

Nein, Fortuna war den Kölnern GUN BARREL in den letzten Jahren nicht wirklich hold. Im Sommer 2005 wurde bei Gitarrist und Urmitglied Rolf Tanzius ein Aneurysma festgestellt, das ihn erstmal zu einer Auszeit zwang. Eine kleine Headlinertour durch Europa im April 2016 wurde kurzfristig gecancelt. Aber auch bei den wenigen Liveauftritten konnte die Band selten die Power der vergangenen Jahre entwickeln. GUN BARREL wirkten oftmals spürbar eingerostet.

 

von pistol

Die Zeitmaschine katapultiert mich zurück in das Jahr 1980. Ich war der kleine Junge, der mit großen Augen den Special Guest der Udo Lindenberg „Die Heizer kommen“ Tour bewundert. Diese unvergleichliche Zeit mit einem Backstage Pass hautnah am Geschehen, und sogar noch zwei weitere Tage mit dem ganzen Tross im Kölner Hotel Leonet. Bei der Abreise trug ich Helens Koffer zum Nightliner, und bekam als Dankeschön eine persönliche Autogrammkarte und einen dicken Kuss von ihr. Unvergessliche Momente! Das sind die Gedanken, die mir während der Fahrt zur Bonner Harmonie gerade durch den Kopf gehen. Und heute, ganze sechsunddreißig Jahre später, steht Sie wieder vor mir auf der Bühne in der schnuckeligen Harmonie.

Pünktlich beginnt Helen Schneider ihren Gig, ohne Vorband ganz intim mit akustischer Gitarren und Kontrabassbegleitung. Die Harmonie in Bonn ist in meinen Augen die erste Wahl für musikalische Leckerbissen dieser Art. Vor Jahren vom WDR ton-und lichttechnisch optimiert, ist hier jede Show ein Genuss. Heute hat man bewusst die bestuhlte Variante gewählt. Mit zusätzlich kleinen Tischen entwickelt sich eine ganz eigene, ja wirklich intime Atmosphäre. Und Helen strahlt diese wunderbare Aura einer charismatischen Chanteuse aus. Mit silbergrauem Haar und den immer noch strahlenden Augen, präsentiert sie ihre kleinen Geschichten und die wunderbaren Songs aus ihrem letzten Album „Collective Memory“. Das Publikum hängt an ihren Lippen und genießt ihre ausdrucksstarke Stimme. Auch die beiden Musiker Jo Ambross(Gitarre) und Oliver Potratz(Kontrabass) sind allererste Sahne. Eine absolut präzise, ja perfekte akustische Untermalung zu Helens Geschichten die sie in ihren Liedern verpackt. Heute erfahren wir viel über ihre Freundin Linda, den schmerzlichen Verlust ihres langjährigen Ehemanns George Nassar der 2010 verstarb, und all die kleinen und großen Dinge die einem so im Leben widerfahren. Es ist einfach berührend, und auch wenn die Zeiten der Rockmusik bei ihr lange vorbei sind, fasziniert diese Stimme auf ganzer Linie. Ich denke jedoch, heute Abend ist hier außer uns niemand, der Helen aus dieser Zeit noch kennt. Nach guten zwei Stunden erstklassiger Unterhaltung, verabschiedet das anwesende Publikum das Trio mit Standing Ovations. Und direkt nach der Show erscheint die Lady im Saal, um sich mit den Leuten zu unterhalten. Ich erzähle Ihr meine eingangs erwähnte Erinnerung, und sie strahlt mich an und sagt „Ich hoffe du wartest jetzt nicht wieder solange bis zur nächsten Show“. Ist versprochen Crazy Lady! So kaufen wir noch die aktuelle Vinylscheibe, die Helen uns mit einer sehr persönlicher Widmung verziert, und lassen einen wunderschönen Abend ausklingen.  zur Fotostrecke auf flickr

von pistol

Lange haben wir dem Datum entgegen gefiebert und auf die Umsetzung der guten Nachricht gewartet. The Dirty Denims spielen ihre Comeback Show im PopEi in Eindhoven. Nun fragt man sich warum eine junge Band bereits eine Comeback Show spielt. Ganz einfach, aus gesundheitlichen Gründen musste Basserin Ashley ein Jahr pausieren. Derweil waren die andern Bandmitglieder nicht untätig und rockten als DC/Denims die Bühnen unseres Nachbarlandes. AC/DC Cover sind zwar auch ganz nett, aber eben nicht The Dirty Denims. Und so fahren wir nun Richtung Eindhoven, was sich ab der niederländischen Grenze als ziemliches Schneeabenteuer entpuppt. Aber Rock‘n‘ Roll kennt keine Ausreden, also Augen zu und durch. Wirklich glatt sind allerdings nur die 300 Meter Fußweg vom Parkhaus zur Location. Übrigens ein wunderschönes Restaurant mit Saal, freundlicher Bedienung, liebevoll eingerichtet mit leckeren Burgern und einer Vielzahl an Bierspezialitäten.

Pünktlich um halb Neun startet die erste Supportband Code Of Conduct , die heute ihren allerersten Liveauftritt absolvieren. Dafür räumen die Jungs gleich mal so richtig ab, eine Melange aus Kick Ass und Punk die richtig Spaß macht und das Publikum ordentlich vorglüht. Mich erinnert es ein wenig an Blink 182. Außergewöhnlich das Show Konzept, vom Auftreten in Anzug und Krawatte mit dem obligatorischen Aktenkoffer sowie Mindmapping Monitor und Whiteboard auf der Bühne. Wer in einer amerikanisch geführten Firma arbeitet, weiß wovon ich spreche. Als Merch bietet man schließlich den Code Of Conduct Kaffeebecher an. Klasse Premiere der Jungs, und die halbe Stunde Spielzeit ist im Handumdrehen vorbei.

Jetzt wird flott umgebaut, und dann geht es auch schon mit Red Devil weiter. In Punkto Innovation hinken die Devils jetzt meilenweit hinter den Jungs von CoC her, sind aber durchaus in der Lage das Stimmungslevel mit ihrem stark an AC/DC orientiertem Mitstampf Rock zu halten. Es hat so ein wenig was von den spanischen Matadoren ’77 , wobei der Leadgitarrist nicht ganz so den Derwisch macht wie der Knabe aus Barcelona. Sauber spielen tun die Jungs allemal, und zocken so eine gute Dreiviertelstunde munter durch den Saal bzw. über die beiden kurzen Catwalks links und rechts von der Bühne.

So noch ein leckeres Bierchen zwischendurch, und dann starten The Dirty Denims endlich ihre Show. Die Eröffnungsmelodie von The Donnas „Dirty Denim“ begleitet den Einmarsch stilvoll. Und als hätte es nie eine Pause gegeben, brettern Mirjam, Ashley, Jeroen und Thomas direkt los. Ja da ist er wieder, dieser unbekümmerte Teenager Rock, Happy Hard Rock mit rotzigem Punkeinschlag. Ich danke heute noch Henny Wolter von den Nitrogods, der mir diese Band vor einigen Jahren empfohlen hat. Frontfrau Mirjam explodiert förmlich vor Energie und es gibt wohl kein Fleckchen Bühne auf dem sie nicht abrockt wie die Leibhaftige. Diese Band zelebriert ihr Programm mit so viel Spaß und Spielfreude, dass einfach jeder im Publikum mitgerissen wird. Heute Abend ist natürlich ein ganz besonderer Anlass, und so erscheint als erster Special Guest Ex Basserin Lionne für die beiden Nummern „Baby Let’s Go“ und „Gonna Get It“. Eigentlich sollte auch die zweite Ex-Basserin Sabine einen kleinen Auftritt hinlegen, leider hat sie es aufgrund der Witterung nicht bis zum PopEi geschafft. Der Stimmung tut dies keinen Abbruch und das sympathische Quartett haut einen Gassenhauer nach dem nächsten raus. Im Saal tobt die Menge, ja es wird sogar ein wenig gemosht vor der Bühne. Überhaupt ist Publikumsnähe eine der Paradedisziplinen der Denims. Ob auf der Bühne, auf den Catwalks oder ein direktes Bad in der Menge. Es passiert ständig etwas, und jetzt wird noch einmal schnell das Drumkit umgebaut um eine Einlage der DC/Denims folgen zu lassen. Ja das sind die Songs die wohl jeder kennt egal wie alt oder welche Musik sie oder er sonst so hört. „Thunderstruck“ und „Whole Lotta Rosie“ sind Weltklasse, und mit dem Charisma dieser Mädels und Jungs aus Eindhoven rockt es nochmal so gut. Gleich aber wieder zurück zu den Denims und weiter geht es im Set. Natürlich kommt auch der Ersatzdrummer vom letzten Jahr noch einmal zum Zuge, er musste Thomas ersetzten der auf Weltreise war wenn ich das richtig verstanden habe. Funkensprühende Energie bestimmt von Anfang bis Ende den Auftritt, da muss man einfach mitgehen. Mirjam fegt mittlerweile im Ledermini so gar nicht ladylike über die Bühne, ganz im Gegenteil, hier ist eine Rampensau par excellence am Werk. Also munter weiter im Programm. Und hier ist Volldampf angesagt, inklusive der obligatorischen Wunderkerzennummer als quasi retro Pyrotechnik. Einfach herrlich wie diese Band einen mitreißt. Ich bin schon ganz gespannt auf das neue Album, für das nebenbei erwähnt ein old School Crowdfunding läuft. Soll heißen am Merchstand steht ein Sparschwein bereit, in das jeder seine Beteiligung einwerfen kann! Leider geht natürlich auch die schönste Show einmal zu Ende, natürlich nicht ohne eine lautstark geforderte Zugabe „Hit Me With Your Best Shot“ zu spielen. Und Minuten später stehen die Denims schon am Merch bereit um mit den Fans auf Tuchfühlung zu gehen. Dafür fährt man doch gerne mal 160 Kilometer durch Eis und Schnee.

Setlist: Fit In Stand Out, Going Out, Rock’n Roll Victim, What I Like About You, Baby Let’s Go, Gonna Get It, Heartbeat, Money Back Guarantee, Don’t Waste My Time, Black Cross, Thunderstruck, Whole Lotta Rosie, Highway To Hell, Dirty Job, Male Up Your Mind, Hard To Get, 24/7/365, Famous, Hit Me With Your Best Shot Dirty Denims Fotostrecke auf flickr

von honk

 

20 Jahre PERZONAL WAR. Das musste natürlich gebührend gefeiert werden. So fanden sich etwa 250 Fans, alte und neue Weggefährten im Siegburger Kubana ein, um sich eine ganz besondere Show der Troisdorfer nicht entgehen zu lassen. Auftritte aller ehemaliger Bandformationen und einige Gastmusiker waren angekündigt. Auf eine Vorgruppe wurde an diesem Abend verzichtet. PERZONAL WAR pur standen auf dem Programm.

 

13.05-15.05.2016. Ein Bericht von Pistol

Verspätet, aber nicht vergessen. Unsere Erinnerung an Gelsenkirchen

von honk

Mit einem knappen halben Jahr Verspätung (im Herbst 2009 war das Freizeitzentrum wegen eines Wasserschadens leider nicht zu benutzen), konnte am 27. Februar die dritte Auflage des von der Band DRAGONSFIRE organisierten Festivals im wahrsten Sinne des Wortes über die Bühne gehen.

von honk

Nach einigen mehr oder weniger besinnlichen Tagen und fettreichem Weihnachtsschmaus war es dann doch mal wieder an der Zeit ordentlich auf die Kacke zuhauen und ganz nebenbei den weihnachtlichen Speck abzutrainieren. Das SMASH THE SILENCE FESTIVAL mit dem Untertitel „Thrashmetal gegen Besinnlichkeit“ schien dazu die passende Gelegenheit zu bieten.

von honk

ACCEPT sind für den Verfasser dieser Zeilen eine ganz besondere Band. Schließlich war es ein Ausschnitt aus 'Balls To The Wall' in der WDR-Dokureihe Pop2000, die mich Mitte der Neunziger zum ersten Mal mit härterer Musik in Berührung brachte.