Moontowers - The Arrival

Moontowers – The Arrival (2018)

https://www.facebook.com/Moontowers.Koblenz/

 

Eine verfremdete Darstellung des Deutschen Ecks, dem Zusammenfluss von Mosel und Rhein, zeigen ganz klar die Herkunft an. Bei MOONTOWERS handelt es sich um eine neue Formation aus der an Metalbands nicht armen Mittelrheinregion in und um Koblenz.

Allerdings finden sich bei den Bandmitgliedern alte Bekannte: Infernal Kuschke von DESASTER bedient die Gitarre, den Bass hat Baulig von SECUTOR übernommen, Kratz von METAL INQUISITOR fungiert als Schlagwerker und Dommermuth von BLUESIDE leiht dem ganzen seine Stimme.

 

Der Dreitracker "The Arrival" liefert wenig überraschend klassischen Metal ohne sich stilistisch allzu fest zu legen. Der Opener 'The Cold And Mighty Ale' ist reduziert auf die Essenz des Heavy Metals und kommt mit einem doomig angehauchten und knarzenden Riff um die Ecke. Referenzen an die Metalpioniere aus Birmingham sind hierbei wahrscheinlich nicht nur zufällig entstanden. 'Strike `Em Down' zieht dann das Tempo mächtig an und präsentiert die Band als wildes Rock´n´Roll-Kommando. Beim abschließenden "Farewell" ziehen MOONTOWERS nochmal alle Register und liefern fünf Minuten ganz großes Kino. Beginnend mit einem epischen Intro baut eine melancholisch-schleppende Doommetalhymne auf, welche den von Dommermuth mit dunkler und schwerer Stimme ergreifend intonierten Text perfekt widerspiegelt.

Ein großartiges Demo, dass Lust auf mehr macht. Gerüchteweise hat die Band das Material für den ersten Longplayer auch bereits in der Hinterhand. Man darf gespannt sein.

 

"The Arrival" gibt es als Stream auf der Bandcampseite der Band oder für schlanke 5 Euro als CD im Pappschuber direkt bei der Band. Ihre Livepremiere feiern MOONTOWERS am 13. August als Opener für die US-Deather von SADISTIC INTENT im Bonner BLA (https://www.facebook.com/events/2022086354719073/).

 

Honk

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