SPOIL ENGINE

Wir versuchen immer, eine große Party zu machen!

Der heutige Interview-Termin mit Sängerin Iris Goessens von Spoil Engine führte mich in das benachbarte Landgraaf in den Niederlanden. Genauer gesagt, zum Oefenbunker. Dort findet heute das alljährliche Bunkerpop statt, quasi die Eröffnungsparty der diesjährigen Konzertsaison in dem kleinen, aber feinen Club. Den Kontakt hatte unser Freund Theo Samson arrangiert, vielen vielleicht noch bekannt aus dem ehemaligen Rock Temple in Kerkrade. Nachdem ich mit den Bandmitgliedern schon am Merchandise-Tisch geredet hatte, erschien dann Front-Lady Iris und nahm mich direkt mit in den Backstage-Bereich. Und ich war dann doch überrascht, wie jung dieses überaus sympathische Mädel noch ist. In den offiziellen Videos oder auf Pressefotos wirkt sie teilweise viel älter. Da die Band im Anschluss an den Auftritt in Landgraaf noch eine Show in Charleroi anstehen hatten, verloren wir dann auch keine Zeit und suchten uns eine ruhige Ecke zum Plauschen. Es ergab sich ein amüsantes Gespräch, in dem Iris mir teilweise schon die Antworten auf Fragen gab, die ich noch gar nicht gestellt hatte. Aber lest selbst!

Pistol: Hallo Iris! So, ich bin bereit. Wir können starten!

Iris: Yeah, lass uns beginnen!

Pistol: Kannst Du mir etwas über die Entstehung der Band erzählen? Und wie ist die aktuelle Besetzung?

Iris: Gut, also ich bin vor etwa zweieinhalb Jahren zu Spoil Engine gekommen, allerdings gibt es die Band schon viele Jahre. Aber sie hatten einen Mann als Sänger. Mit mir gibt es bisher ein Album, „Stormsleeper“, welches von Arising Empire veröffentlicht wurde.

Pistol: Ja, das habe ich auf Vinyl.

Iris: (lacht) Yeah, das dachte ich mir schon. Die Hälfte der Band ist übrigens aus Belgien und die andere Hälfte aus den Niederlanden. Das ist ein sehr schöner Mix, weil jeder seine eigenen musikalischen Einflüsse hat. Da kommen manchmal sehr interessante Songideen zustande.

Pistol: Es gab also keine Besetzungswechsel mehr in der letzten Zeit?

Iris: Eigentlich nicht. Unser letzter Line Up-Wechsel war Dave, unser Bassist. Aber er ist jetzt auch schon über ein Jahr dabei. Ansonsten ist alles so geblieben.

Pistol: Wie Du gerade schon gesagt hast, habt Ihr mit einem männlichen Sänger angefangen; also ähnlich wie Holy Moses oder auch Arch Enemy zum Beispiel. Was war der Grund dafür, nun mit einer Frau als Sängerin weiterzumachen? Eine sehr gute Wahl übrigens!

Iris: Jaja, yeah! (lacht herzlich) Ja, sie haben dreißig Castings gemacht, mit männlichen und weiblichen Vocals. Sie wollten einen speziellen Sound und waren daher offen für jede Art von Sängerinnen und Sänger. Dann haben sie gedacht, ich wäre wohl die beste Wahl, für die Richtung, die sie einschlagen wollten. Deswegen wählten sie mich aus. Sie haben über ein Jahr gesucht, mit vielen, vielen Castings, Live-Interviews und so was alles. Ich musste zwei Stücke aufnehmen, also zu Hause. Dann gingen wir ins Studio und haben ein Stück richtig aufgenommen; so richtig professionell, verstehst du?Ja, so war das, wie sie mich ausgewählt haben. Unabhängig von meinem Geschlecht, es war nicht so das die Band sagte, „Oh, wir müssen jetzt eine Frau als Sängerin haben!“.

Pistol: Nein, das habe ich auch nicht gedacht. Gut, wie Du eben auch schon vorweg genommen hast, kommen die Bandmitglieder aus Belgien und den Niederlanden. Wie verständigt Ihr Euch untereinander? Sprecht Ihr Niederländisch, Flämisch oder Englisch?

Iris: Gut, sie kommen von dem niederländischen Teil Belgiens, und so sprechen wir die gleiche Sprache.

Pistol: Okay, also nicht aus dem französischsprachigen Teil Belgiens…

Iris: Oh nein, nein, nein, das wäre um einiges schwieriger (kann sich das Lachen nicht verkneifen)! Gut, ab und zu haben wir schon einmal Dialekt-Probleme, und ich denke, „Hm, was sagt er da gerade?“ Aber das klappt schon. Wir kommunizieren Niederländisch.

Pistol: Kannst Du uns etwas über Deinen Background erzählen, kommst Du aus einer musikalischen Familie? Und wann hast Du damit angefangen, Metal zu singen?

Iris: Ich glaube, ich war so vierzehn oder fünfzehn Jahre alt, als ich mit dem gutturalen Singen angefangen habe.

Pistol: Also im letzten Jahr quasi, haha!

Iris: (lacht) Nein, aber ich habe damit angefangen, bevor ich den Klargesang trainiert habe. Erst habe ich diese harte Art zu singen gelernt und dann das Klare. Die meisten Sänger machen das genau umgekehrt. Zuerst lernen sie sehr klar zu singen, und dann erst das Gutturale. Ich war sehr interessiert daran, wie das überhaupt funktioniert. Weil ich wusste nicht, wie ich es machte. Ich machte eben einen bestimmten Sound. Du, so habe ich vor etwa anderthalb Jahren damit begonnen, andere Leute zu unterrichten. Eigentlich für mich selbst, um zu sehen, kann ich den Leuten damit helfen, wenn ich sie unterrichte. Dann gibt es hier eine große Firma, das „Vocal Center“, und sie zeigten mir, wie man unterrichtet. Ich wusste vorher nicht, wie man das anstellt. So wurde die Musik zur Hauptsache. Zu meinem musikalischen Hintergrund: Also, meine Eltern hören zwar Musik, sind aber keine Musiker. Ich begann mit etwa zwölf Jahren, Gitarre zu spielen, entdeckte dann aber das Singen für mich. Dann dachte ich, okay, es gibt so viele Gitarristen, und wir brauchen eine Sängerin. Man kann es ja mal mit mir versuchen, haha!

Pistol: In den letzten Jahren habt Ihr auf vielen großen Festivals gespielt, wie zum Beispiel auf Wacken, beim Summer Breeze, Graspop Metal Meeting und einige mehr. Wie sieht es denn mal mit einer Headliner-Tour aus?

Iris: Ich denke, wir werden wahrscheinlich anfangen, neues Material zu komponieren. Klar, wir könnten jetzt eine Headliner-Tour machen, aber wir waren ja gerade in Frankreich, Deutschland und England. Wir werden wohl neue Songs machen, aber das müssen wir noch diskutieren. Wir haben aber noch ein paar Termine in Belgien und den Niederlanden. Vielleicht organisieren wir noch etwas zum Jahresende; das wird dann aber Dezember. Es steht aber noch nichts fest. Es ist alles noch in Planung.

Pistol: Warum sollten Leute sich eine Spoil Engine-Show ansehen?

Iris: (lacht lauthals los) Weil es ein Riesenspaß ist! Wir versuchen immer, eine große Party daraus zu machen, also nicht die fünf seriösen Leute auf der Bühne, die das bierernst nehmen wie manche andere Metal-Band (Da musste ich mal kurz die Manowar-Faustbewegung machen – Anm. des Verfassers), ja genau, so mit Dauergrinsen und die Fäuste in der Luft. Die Fans sollen einfach eine gute Zeit haben.

Pistol: Brothers and Sisters of Metal…

Iris: Ja, haha, in der Tat!

Pistol: Heute geht es nach der Show noch nach Charleroi zu einem Festival. Ist das nicht stressig zwei Auftritte am gleichen Tag?

Iris: Ja, mal sehen. Ich habe das noch nie gemacht. Ich habe den Jungs schon gesagt, dass ich nicht weiß, wie das funktioniert. Aber wir werden es versuchen, obwohl ich echt nicht weiß, wie es werden wird. Für mich ist es das erste Mal, zwei Auftritte hintereinander zu singen.

Pistol: Wer ist denn für das Songwriting zuständig? Und trefft Ihr Euch regelmäßig zum Proben, oder läuft das alles online?

Iris: Wir proben in Antwerpen. Das ist so ziemlich in der Mitte. Aber am Anfang läuft das schon online. Wir senden uns Dateien hin und her und schauen, was passt; ich sage mal so achtzig Prozent etwa. Dann treffen wir uns natürlich nachher im Proberaum, spielen und perfektionieren den Song.

Pistol: Heute sind die meisten Musiker ja in mehreren Bands, unterrichten an Musikschulen, so wie Du, oder haben ganz normale Jobs. Das wäre eigentlich die Frage gewesen, die Du aber ja schon fast vorhin beantwortet hast. Hast Du denn noch einen normalen Job?

Iris: Nein, ich mache nur Musik und unterrichte. Da liegt mein Fokus drauf. Wenn ich unterrichte, da geht es die ganze Woche um Musik. So bin ich immer mit Musik beschäftigt. Das ist mein Ziel. Ich gehe jetzt auf Tour durch Belgien und die Niederlande, um zu unterrichten. Das ist wirklich gut!

Pistol: Ja, das verstehe ich. Eine Freundin von mir hat auch eine Musikschule. Nebenbei spielt sie Gitarre bei Evanescence und hat noch eine eigene Band.

Iris: Oh wirklich? Das hört sich gut an!

Pistol: Vorher spielte sie noch in einigen anderen Bands, aber jetzt nur noch zwei und eben der Unterricht. Man muss eben sehen, dass man genug Geld zum Leben verdient.

Iris: Ja klar! Es macht großen Spaß, Leute zu unterrichten und ihnen etwas beizubringen. Und sicher, heutzutage es ist natürlich sehr schwer, mit Live-Musik genug zu verdienen. Und man möchte ja auch noch etwas für sich haben, wenn man viel spielt.

Pistol: Ihr seid jetzt bei Arising Empire unter Vertrag. Fühlt Ihr Euch dort gut aufgehoben?

Iris: Oh ja, sie kümmern sich um uns. Wir haben sehr guten Kontakt, speziell wenn wir in Deutschland auf Festivals spielen wie Wacken oder das Summer Breeze. Dann treffen wir immer wieder Leute vom Label, und es gibt ein herzliches „Hallo wie geht es euch? Habt ihr schon neue Pläne?“, und solche Dinge eben. Das ist wirklich schön.

Pistol: Sie unterstützen Euch also richtig?

Iris: Ja, definitiv!

Pistol: Heute wird die meiste Musik ja gestreamt. Da ist es für mich als alten Rock Dino super, Euer Album auf Vinyl zu haben. Schließlich werden meine Augen nicht besser mit dem Alter. Welche Art Tonträger bevorzugst Du?

Iris: (Lacht) Also wenn ich ehrlich bin, ich habe jede Menge digitale Musik. Das ist alles auf meinem Telefon. Und wenn ich die ganze Zeit unterwegs bin, kann ich ja schlecht meine Vinyls oder CDs mit auf Tour nehmen. Aber klar, wenn ich auf einem Konzert bin, kaufe ich auch schon mal eine CD oder sowas. Die ist dann aber mehr für die Vitrine. Sonst höre ich meist nur Spotify die ganze Zeit.

Pistol: Ja klar, wenn du auf Tour bist, ist das schon wesentlich praktischer.

Iris: Ja, genauso ist es!

Pistol: Aber mal weg von den üblichen Fragen: Wie siehst Du die derzeitige Entwicklung, speziell bei den Jüngeren? Ich spiele da ein wenig auf den Text von „Disconnect“ an.

Iris: Das ist wirklich ein Problem. Ich glaube, ich gehöre noch zu einer Generation irgendwo dazwischen. Aber wenn ich die Jugendlichen sehe, also Leute so acht Jahre jünger als ich, die hängen nur noch an ihren mobilen Telefonen. Wirklich die ganze Zeit! Instagram und soziale Medien, die ganze Zeit, unfassbar! Sie machen nur Fotos, es wird untereinander geliked.

Pistol: Das ist ihr ganzes Leben 24/7/365.

Iris: Ja, wirklich! So ist das! Ich verstehe das nicht! Ich bin froh, dass ich normal aufgewachsen bin, weißt Du, in Zeiten, wo man noch hinausging, um sich zu treffen, und nicht gestresst zu sein, wie man aussieht, weil man vielleicht nicht gerade up-to-date gestylt ist. Ich kenne Kids, die machen sich wirklich einen Kopf darüber, ob sie gut genug für Instagram aussehen. Da haben sie Zeit für. Sicher, ich schaue auch, was ich für eine Show anziehe, aber doch nicht jeden Tag. Ich weiß es nicht, aber ich denke, es ist nicht sehr hilfreich für sie, einfach weil sie dauernd die Bestätigung brauchen, dass sie gut aussehen, sie cool sind und so. Sie messen den Kommentaren der anderen Leute so viel Bedeutung bei. Wie soll sich das entwickeln, wenn sie mal älter sind? Wenn sie mal keine Freunde mehr in der Schule haben oder auf Instagram? Und die Eltern sind genauso drauf heutzutage: immer dieses, „Oh, lass uns ein Foto machen!“. Ich kenne Leute mit zweijährigen Kindern, und sie machen ständig Bilder von den Kids, egal was zur Hölle sie gerade tun. Das kann doch nicht positiv für die sein.

Pistol: Wie in einer Isolation, in einer großen Blase.

Iris: Ja, genau so! Also, ich sehe da wirklich einiges an Problemen kommen.

Pistol: Ihr seid noch eine sehr junge Band. Dafür sterben die alten Supergroups aus. Wie siehst Du die Entwicklung dort?

Iris: Das ist die große Frage. Natürlich hast Du einige Bands, wie zum Beispiel Avenged Sevenfold, die schon recht hoch im Kurs stehen zurzeit. Aber sie sind keine Metallica. Das ist echt die große Frage: Wer werden die nächsten Slayer oder Metallica sein?

Pistol: Oder Motörhead, Iron Maiden, Judas Priest?

Iris: Ja, oder auch Gojira jetzt. Die gehen im Moment steil nach oben, oder Parkway Drive, die höre ich sehr gerne. Obwohl ich denke, für viele ältere Metalheads sind sie schon zu modern. Ich weiß nicht, ob sie die gleiche Anerkennung bekommen werden, ob überhaupt noch Bands kommen, die Anerkennung in diesem Maß bekommen werden.

Pistol: Ich glaube es auch nicht. Derzeit sehe ich keine Band die diesen Level erreichen kann.

Iris: Ja, das ist wahr!

Pistol: Es gibt schon eine Menge gute Bands. Kennst du zum Beispiel Jinjer (Iris bestätigt)? Eine wirklich fantastische Band! Ich liebe sie!

Iris: Absolut, da hast du Recht. Ich habe Arch Enemy gesehen. Sie spielen ja auch auf den großen Bühnen.

Pistol: Ja, das tun sie, aber manchmal sind sie sehr seltsam, vor allem hinter der Bühne. Aber das ist eine andere Geschichte (Iris bestätigendes Lachen sagt mehr als tausend Worte – Anm. d. Verfassers), aber mal abgesehen von der Musik: Was macht Dich glücklich?

Iris: Also, in erster Linie bin ich eine Person, die in der Musik aufgeht. Aber heute nach den zwei Shows gehe ich mit meiner Freundin campen; einfach etwas chillen, Zeit miteinander verbringen. Das macht mich auch glücklich. Spaziergänge in der Natur, Anfang des Jahres reiste ich nach Neuseeland. Wir haben eine Rundreise dort gemacht. Das gab mir so viel Frieden und inneres Gleichgewicht. Alles, was man sich vorstellen kann. Wenn ich zulange allein bin, zu Hause zum Beispiel, dann werde ich… aarrgh, haha! Das ist etwas, was mich nicht glücklich macht. Ich muss zurück auf die Straße, auf Tour sein, reisen, solche Sachen eben, verstehst Du? Wenn ich das tun kann, dann ist es gut für mich.

Pistol: Das Musikerleben ist nicht immer einfach: Auftritte, Proben, Studio. Bleibt da noch Zeit für eine Beziehung oder ein normales Familienleben?

Iris: Ja, für mich auf jeden Fall! Meine Freundin und ich, wir haben beide unser eigenes Leben und geben uns auch reichlich Freiheit. Das ist der einzige Weg, wie eine Partnerschaft funktioniert, ohne dem anderen das Gefühl zu geben, daran zu ersticken. Aber so ist es wunderbar.

Pistol: Engagiert Ihr/Du euch auch für andere Projekte, also beispielsweise im Umweltschutz oder für caritative Zwecke?

Iris: Nein, also im Moment nicht. Aber ich versuche mein Bestes zu geben, den Müll zu trennen. Ich denke, es ist sehr wichtig, sorgsam mit der Umwelt umzugehen.

Pistol: Wahrscheinlich schon ein wenig zu spät…

Iris: Wohl wahr! Aber gestern noch schickte mir jemand einen Link, wo es darum geht, dass sie beginnen, die Ozeane zu säubern. Niederländische Studenten haben da etwas entwickelt, und vielleicht wird daraus etwas Großes in einigen Jahren.

Pistol: Gibt es eine Frage, die Du gerne beantworten möchtest, aber die Dir noch nie gestellt wurde?

Iris: Oh (lachend)! Nein, darüber habe ich noch nie nachgedacht. Ich weiß nicht wirklich…

Pistol: Deswegen meine Frage, danach was Dich glücklich macht. Ich interviewte Lena von Infected Rain und fragte sie diese Frage. Darauf antwortete sie, dass niemand sie jemals gefragt habe, was sie glücklich macht.

Iris: Haha! Aber das ist etwas, was mich auch noch nie jemand gefragt hat, ja. Immer nur über die Band und die Musik, niemals über andere Dinge wie Beziehungen oder andere Dinge. Da fragt keiner nach.

Pistol: Nein, immer das gleiche: Was soll der Song bedeuten? Wann kommt das nächste Album?, und so weiter.

Iris: Ja, exakt! So ist das. Also, Du machst einen sehr guten Job hier heute!

Pistol: Da fühle ich mich geehrt! Aber es ist wirklich so: Du liest zehn Interviews, und immer werden die gleichen Fragen gestellt. Das ist einfach langweilig.

Iris: Du hast Recht. Da kommt nie mal etwas Neues.

Pistol: Gut, dann wollen wir mal zum Ende kommen. Du musst ja gleich noch auf die Bühne. Ich bedanke mich für dieses nette Gespräch und wünsche Dir und der Band weiterhin viel Erfolg! Möchtest Du noch ein paar Worte an unsere Leser richten?

Iris: Sicher! Checkt unsere Band Spoil Engine!

https://www.arising-empire.com/artists/spoil-engine/

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