The Helldozers - Hate Sweet Hate

The Helldozers – Hate Sweet Hate (2013)

http://helldozers.com

 

Ein lustiger Abend in einer Kölner Kneipe im Jahre 2010, bei dem die drei Protagonisten unter Zuhilfenahme alkoholischer Getränke beschließen, zukünftig ihre musikalischen Talente in einer gemeinsamen Band zu vereinen. Was klingt wie ein musikalisches Märchen, ist im Falle der Kölner THE HELLDOZERS Realität. Drei Jahre und zwei kleinere Veröffentlichungen später, steht die mittlerweile zum Quartett gewachsene Band 2013 mit ihre ersten Full Length-CD "Hate Sweet Hate" in den Startlöchern.

 

 

Und das ist mal ein richtiger Knaller. "Hate Sweet Hate" ist ein räudiger Bastard aus groovigem Metal und Stoner/ Southern Rock, der keine Gefangenen macht und alles kompromisslos platt walzt. Bei Songs wie 'Don´t Stop To Hate Me' oder 'Life Is A Fucking Game' wird gnadenlos nach vorne gerockt und dabei auch ganz gerne mal wild mit Rotz um sich geworfen. An manchen Stellen stehen nackenbrechende Riffs und mächtig groovende Bassläufe im Vordergrund ('Headbangers Ball'; 'Burn'), bei anderen Songs spielt die Band eher die Stonerkarte aus ('I´m Your Enemy'; 'Desert Rider'). Und das immer äußerst hörenswert auf hohem musikalischen Niveau. Mit dem klassischen Gitarrenintermezzo 'Billy Campesino' setzen THE HELLDOZERS einen kurzen Kontrapunkt, lassen aber direkt danach mit 'Kill Yourself' wieder tonnenschwere Riffs auf den Zuhörer regnen, die ihn in den staubigen Wüstensand drücken.

 

Neben den 14 amtlichen Songs überzeugt "Hate Sweet Hate" auch produktionstechnisch. Der Sound ist transparent, aber nicht glatt oder klinisch. Er ist druckvoll, aber nicht übertrieben laut aufgenommen. Genau richtig, für diese Art von Musik.

 

Für Unentschlossene gibt es die CD als kostenlosen Download auf der Bandhomepage http://http://helldozers.com/. Bei Gefallen wäre es aber fair, einen angemessenen Beitrag an die Band springen zu lassen.

 

Honk

 

 

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