WDR Rockpalast News

WDR ROCKPALAST – NEWSLETTER
10-05-2019

Liebe Rockpalast-Freunde,

am 13. Mai 2019 treten im Kölner E-Werk zwei hochkarätige schwe-
dische Bands miteinander auf: The Hellacopters und Lucifer. Das
verspricht ein Rock'n'Roll-Abend der Extraklasse zu werden.

The Hellacopters gehören zu den ganz großen schwedischen Rock-
bands. Nach Auflösung und Tod ihres Gitarristen Robert Dahlqvist
sind die Garagenrocker wieder zurück und touren durch die Welt.
Sänger und Gitarrist Nicke Andersson ist auch Schlagzeuger der
Band Lucifer, die den Abend einläuten wird.
Lucifer überzeugen mit hartem, von Doom und Psychedelic beein-
flusstem Rock. Sängerin Johanna Sadonis ist Berlinerin und hat vor
Lucifer bereits mit der Band The Oath viel Erfahrung in dem Genre
gesammelt. Lucifer sind weit mehr als eine Retro-Band. Ähnlich wie
The Hellacopters füllen sie ihren Sound mit ganzer Seele und erfreu-
en sich bei Kritik und Publikum großer Beliebtheit.

Die Konzerte sind seit Wochen ausverkauft. Dennoch könnt Ihr mit
uns dabei sein: wir übertragen die Konzerte im LIVESTREAM​ auf
rockpalast.de, bei Facebook Live und auf YouTube - los geht's
am Montag um 19.30 Uhr:

LIVESTREAM - Montag, 13. Mai 2019

19.30 Uhr LUCIFER
20.50 Uhr THE HELLACOPTERS

Und hier nun wieder unser aktuelles Programm für die kommenden
Rockpalast-Termine im WDR Fernsehen.

Euer Rockpalast-Team

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Sonntag auf Montag,
12. auf 13. Mai 2019, 00.35 - 02.45 Uhr
im WDR Fernsehen

Crossroads Festival 2019

JETBONE
MO LOWDA & THE HUMBLE
(20.+ 21. März 2019 - Bonn, Harmonie)

JETBONE
Jetbone ist eine schwedische Rockband aus Sundsvall in der Provinz
Västernorrlands. Ihr selbstbezeichneter „Funky Rock ’n‘ Roll“ wird immer
wieder vom mehrstimmigen Gesang markant getragen. Ihre einprägsa-
men, an klassischem Rock der ausklingenden 60er- und frühen 70er
Jahre ebenso geschulten Songs weisen Ähnlichkeiten zum Kanon alt-
bekannter Rock-Genre-Bands wie den Rolling Stones, Aerosmith oder
Led Zeppelin auf, bedienen sich aber auch am breitbeinigen Garage-
Rock'n'Roll, wie ihn ihre Landsleute von The Hellacopters erschufen.
Jetbone spielten 2017 fast 200 Konzerte, was ein Anzeichen für die
Intensität ist, mit der sie ihrer Leidenschaft nachgehen.

MO LOWDA & THE HUMBLE
Mo Lowda & The Humble entstammen "den biergetränkten Probe-
Kellern Philadelphias", wie sie es selbst ausdrücken. Seit 2013 hat das
Rock-Trio einen steilen Aufstieg hinter sich gebracht, der allerdings nicht
von ungefähr kommt. Ihr manchen Musikkritiker an Kings Of Leon erin-
nernder Sound wurde durch jährlich 150 Konzerte gestählt - Mo Lowda &
The Humble gelten als eine der am härtesten tourenden Bands der USA.
2019 kommt die Band erstmals auf ausgedehnte Europatour. Man darf
gespannt sein: der Ruf intensiver Live-Shows eilt ihnen voraus.

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Montag auf Dienstag,
13. auf 14. Mai 2019, 01.55 - 04.50 Uhr
auf 3sat

Crossroads Festival 2019
01.55 Uhr THE LAZYS
02.35 Uhr THE WEIGHT
03.20 Uhr RAZZ
04.05 Uhr FORTUNA EHRENFELD

(22.+ 23. März 2019 - Bonn, Harmonie)

 

THE LAZYS
Hardrock aus Australien, die Gibson SG bis auf 11 aufgedreht, ein mon-
ströser Sound: Gibt es ein Leben nach AC/DC? Ja. Denn es gibt The
Lazys
. Mit jeder Menge Energie und dem Willen, ein altgedientes Genre
mit neuen Sounds wieder aufregend klingen zu lassen, braucht es kaum
mehr für das Quintett, um phänomenale Auftritte hinzulegen. Zuhause
spielten sie sich zehn Jahre lang durch all die kleinen Clubs, ohne dabei
nennenswert großen Erfolg zu erzielen. Aber als das Quintett in Kanada
angekommen war, um bei der Toronto Music Week aufzutreten, gab es
kein Halten mehr. Drei Shows reichten für den Star-Status, einen Platten-
vertrag und zwei Top-Ten-Singles in den Charts. In kürzester Zeit waren
sie die Rock’n’Roller der Stunde. Sie absolvieren jeden ihrer Auftritte
stets als sei es ihr letzter.

THE WEIGHT
The Weight
ist eine österreichische Rockband - doch Ort und Zeit sind
für sie nicht weiter wichtig. Obwohl der Stil der Band laut Pressemeinung
im Bereich des Classic Rock angesiedelt ist, spielen die Musiker laut Ei-
gendefinition "Heavy Rhythm & Roll". Der Band zufolge soll damit der
Bestrebung nach einer Abgrenzung vom üblichen Genredenken Ausdruck
verliehen werden. Von der einschlägigen Fachpresse werden als sound-
verwandte Bands dagegen vorwiegend Künstler aus den 60er und 70er
Jahren wie The Who, The Rolling Stones, Led Zeppelin, Deep Purple
oder The Band, aber auch aktuellere Bands wie die Rival Sons genannt.
Als Vorgruppe vieler internationaler Größen wie z. B. Foreigner, Uriah
Heep, Ten Years After, Bastille oder Manfred Mann's Earth Band hat „die
mit Abstand beste Classic-Rock-Band aus Österreich" (Rock Hard) sich
erste Sporen verdient- was ihren psychedelischen, urgewaltigen Rock
geformt und ihre Live-Präsenz geschult hat.

RAZZ
Razz ist eine Indie-Rockband aus der emsländischen Provinz, die sich
trotz ihres noch relativ jungen Alters schon gehörige Meriten verdient hat.
Razz kombinieren Sounds von früher - Garage Rock, ein wenig Rock 'n'
Roll und Blues Rock - mit modernen Beats und sympathischer, jugend-
licher Unbekümmertheit sowie einem untrüglichen Gespür für raumgrei-
fende Melodien. Die raue Stimme von Sänger Niklas Keiser sorgt dabei
oft wieder für erstaunte Gesichter. Radio 1 zieht bekannte Größen zum
Vergleich heran: "Kings Of Leon tanzen mit Two Door Cinema Club. Sie
mischen schweren Blues-Rock mit tanzbaren Indie-Sounds." Melodiös
und doch geradlinig ist ihr tanzbarer Stil, dabei stets so unangestrengt
lässig als seien die Bandmitglieder weit älter.

FORTUNA EHRENFELD
Die Texte von Martin von Ehrenfeld sind cool, ein bisschen verdreht, aber
doch nie verkopft. Einmal geht es um das „Zuweitwegmädchen“, einmal
um die Zähne von Darth Vader. Dazu leicht schrammelige Musik – hier
mit Orgel, dort mit Bläsern. Fortuna Ehrenfelds Sound ist melancholisch,
manchmal an der Grenze zur Traurigkeit. Und die Texte von Kopf Martin
Bechler sind der Beweis, dass Spaß und Tiefsinnigkeit auch extrem nah
beieinander liegen können – nämlich genau dann, wenn sie besonders
schnoddrig sind. Aus Ideen, die er als Songschreiber und Produzent für
Rolf Zacher und Rainald Grebe nicht brauchen kann, werden eigene
Songs. Martin steht absolut auf Lo-Fi-Ästhetik. Damit er die auch be-
kommt, geht er lieber mit sich allein ins Studio und spielt fast alle Instru-
mente selbst: „Mir ist musikalische Perfektion ein Gräuel. Es ist wichtig,
dass alles immer ein wenig armselig und scheiße ist. Das funktioniert am
besten, wenn ich es selber mache." Die Platten, die dabei herauskom-
men heißen „Das Ende der Coolness“ und „Hey Sexy“. Live ist Fortuna
Ehrenfeld aber doch eine ganze Band - beim Haldern Pop 2018 sogar mit
Unterstützung durch einen Bläserchor, denn für Martin ist Haldern „wirklich
das beste Umfeld um irgend’nen Freak-Scheiß zu machen.“

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Sonntag auf Montag,
19. auf 20. Mai 2019, 00.30 - 02.50 Uhr
im WDR Fernsehen

Crossroads Festival 2019

KRISSY MATTHEWS BAND
J.P. BIMENI & THE BLACK BELTS
(20.+ 21. März 2019 - Bonn, Harmonie)

KRISSY MATTHEWS BAND
Krissy Matthews ist ein junger, britisch-norwegischer Bluesrock-Gitarrist
und Singer-Songwriter. Er ist erst 26 Jahre alt, klingt aber wie einer, der
schon genau so lange im Geschäft ist. Krissy Matthews hat Miller Ander-
son bei der Hamburg City Blues Band als Leadgitarrist abgelöst, bleibt
aber seiner eigenen Bluesrockband treu. Mehr als ein klassisch besetztes
Trio braucht es nicht, um die Besucher seiner Konzerte zu elektrisieren.
Gemeinsam mit Vater Keith am Bass und Schlagzeuger Chris Sharley
stellt das Ausnahmetalent den Blues in allen seinen Facetten dar. Ob
„Voodoo Child” von Jimi Hendrix oder „Killing Floor”, Krissy Matthews hat
sie alle in seinem Repertoire. Dazu noch ein Bündel Eigenkompositionen:
Der junge Gitarrist, der bereits im Alter von drei Jahren auf der Bühne
stand, der mit acht die erste „Elektrische” in die Hand nahm und mit zehn
begann, eigene Lieder zu schreiben, tut bei seinen Auftritten nicht so, als
sei er ein „alter Künstler”. Das Spektrum reicht vom erdigen Mississippi-
Blues bis zum heiß-funkigen Boogie, klingt aber in jedem Moment frisch
und jung.

J.P. BIMENI & THE BLACK BELTS
Der in Burundi geborene J.P. Bimeni begeistert mit einer Stimme, die
Otis Redding mit der Seele Afrikas verbindet. Er ist Geflüchteter und lebt
seit den frühen 2000er Jahren in London. Bimeni singt Songs über Liebe,
Verlust, Hoffnung und Angst, aus denen auch immer sein eigenes Leben
und sein außergewöhnliches Schicksal klingen. Er stammt aus der Kö-
nigsfamilie von Burundi und musste während des Bürgerkriegs 1993 mit
15 Jahren sein Land verlassen. Nach drei Anschlägen auf sein Leben
wurde ihm in Großbritannien Asyl gewährt. Dort lebt er bis heute. Zusam-
men mit den Black Belts erinnert er an den klassischen 60s-Sound von
Motown und an die Grooves, wie man sie von Stax Records kennt. Das
ist echter Deep Soul, es wechseln sich harte Funk-Jams mit tiefen Balla-
den voller Gefühl ab, verbunden mit einem ganz eigenen Vibe, Bimenis
afrikanischer Spielart von Soul. Der sozialkritische Funk von „Honesty“,
das trotzige, erhebende „Fade Away“ oder das herzzereißende „I Miss
You“: mit jeder neuen überraschenden Wendung zeigt Bimeni, wie viel
seine Stimme kann. Und die Black Belts, so etwas wie die Hausband
des spanischen Tuxcone-Labels, tragen ihn mit delikatem Groove und
Stilbewusstsein.

 

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Ihr wollt unsere Sendungen nachsehen? Kein Problem.  
Auf www.rockpalast.de und www.wdr-mediathek.de 
halten wir fast alles zum Abruf bereit.

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Wir wünschen wie immer viel Spaß mit unserem Programm.

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